Der unten genannte Artikel der WAZ hat uns bewogen, eine Anfrage an Harald Filip, Referent des Oberbürgermeisters für den Geschäftsbereich Jugend, Bildung und Soziales in Eseen per eMail zu senden.
Sehr geehrter Herr Filip,
im Rahmen der Unterschriftenaktion “Geschwisterkindbeitragsfreiheit in Kitas” im Frühjahr letzten Jahres hatten Sie darauf hingewiesen, dass wir Sie gerne auch zu anderen Themen kontaktieren dürfen. Dies möchte ich nun als Vertretrin des Stadteltenrates Essen gerne tun.
Im Zeitungsartikel der WAZ vom 19.01.2011 wird berichtet, dass die Verwaltung auf den Platzmangel in Kitas reagiert und der Ausbau höchste
Priorität hat http://www.derwesten.de/staedte/essen/Betreuung-von-Kindern-hat-jetzt-hoechste-Prioritaet-id4182865.htmlDiese Entwicklung ist sehr positiv und ein Schritt mehr, Essen zu einer Kinder- und Elternfreundlichen Stadt auszubauen.
Gibt es derzeit innerhalb der Verwaltung schon Pläne zur haushaltspolitischen Finanzierung?
Wir erinnern uns noch an die Diskussion im letzten Jahr; der weitere U3 Ausbau war hier leider auch mit Einsparungen im Kinder- und Jugendbereich verbunden Beispielhaft hierfür die geplante Reduzierung der 45 Std. Kontigente, die geplanten Geschwisterkindsbeitrage ….Wir sind weiterhin der Auffassung, dass ein bedarfsgerechtes Angebot auch auch hinsichtlich der buchbaren Stundenkontigente notwendig ist, um Eltern eine Berufstätigkeit überhaupt erst zu ermöglichen.
Die meisten Einsparvorschläge waren bislang noch aktuell. Gibt es hierzu eine Veränderung, oder können Sie uns mitteilen welche Sparmaßnahmen im Kinder- und Jugenbereich dieses Jahr zur Refinanzierung zur haushaltspolitischen Entscheidung anstehen.
Vielen Dank für baldige Rückmeldung
Sonja Boos
2. Vorsitzende Stadtelternrat Essenboos@stadtelternrat Essen
www.stadtelternrat-essen.de
Essen. WAZ 19.01.2011
Die Essener Stadtspitze reagiert auf den Platzmangel in den Kindertagesstätten: Der Ausbau der Betreuung soll als gesamtstädtische Aufgabe höchste Priorität haben. 4000 Kinder warteten zuletzt auf einen Platz. ….
Den vollständigen Artikel finden Sie unter folgendem Link:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/Betreuung-von-Kindern-hat-jetzt-hoechste-Prioritaet-id4182865.html
Der Stadtelternrat Essen wird die Entwicklung jedenfalls genau beobachten und hinterfragen.
Durch die jüngsten Presseberichte zu fatalen Personalengpässen in Essen ist nun auch die überregionale Öffentlichkeit aufmerksam geworden. Der WDR 5 hat daher beim Stadtelternrat nach einem Interview zum Thema angefragt. Im Gespräch mit der Journalistin wurde jedoch nicht nur die personelle Situation angesprochen, sondern auch die katastrophale Versorgungssituation für über 3Jährige in Essen. Zudem bot sich die Möglichkeit einmal öffentlichkeitswirksam auf die enorme Diskrepanz zwischen politischen Versprechen zur frühkindlichen Bildung und der tatsächlichen Situation in Essen aufmerksam zu machen.
Der Beitrag wurde am 16.6.10 im Morgenecho gesendet. Leider gibt es keine Podcast, jedoch zumindest ein Manuskript: Hörfunk Beitrag WDR Morgenecho Personalengpässe
In den letzten Tagen wurde der Stadtelternrat mehrfach von Journalist/innen aus dem Fernsehen und dem Hörfunk angesprochen, die einen Bericht über die unzureichende Kinderbetreuungssiutation machen möchten und auf der Suche nach betroffenen Eltern sind, die für Ihre über 3 Jahre alten Kinder trotz Rechtsanspruch keinen Betreuungsplatz erhalten haben.
Aktuell sucht das ZDF für einen Fernsehbeitrag bis zum 11. Juni betroffene Essener Eltern, die ihre Situation der Presse darstellen möchten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sarah Malewski, mu.zdf-reporter@zdf.de, 06131/ 708406.
Essen. WAZ 23.05.2010
Der personelle Notstand an den 47 städtischen Kindergärten in Essen ist so groß, dass die Eltern mitunter aufgefordert werden, ihre Kinder lieber zu Hause zu lassen. Und eine Verbesserung der Lage ist nicht zu erwarten….
Den vollständigen Artikel finden Sie unter folgendem Link: